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Angst in unserer Gesellschaft –

mit besonderem Blick auf 

die Lage der Kinder und

die Herausforderung durch Inklusion


Vorträge, Workshops und Gespräche



für:
Pädagoginnen

und Pädagogen,

Mütter
und Väter,

Jugendliche,
interessierte
Menschen


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Dieser Kongress richtet sich u.a.an Menschen, die von der Frage bewegt sind: kann man Angst annehmen, sie nicht nur als einen normalen Teil des Lebens betrachten, sondern auch und gerade als Impuls für einen gesellschaftlichen Wandel?

 

Angst betrifft alle Menschen. Sie ist ein unangenehmes Gefühl, das wir gerne auslöschen möchten. Wenn uns das nicht gelingt, versuchen wir sie zu verdrängen. Die Kindheitsfrage als Schlüssel der sozialen Frage zu sehen, stellt einen Ansatz dar, neue Wege der Entwicklung auf eine menschenwürdige Zukunft hin zu gestalten.

 

Die Kölner Kongresse 2004, 05 und 06 beschäftigten sich mit den Umbrüchen in der Pädagogik und versuchten, innovative Ansätze aufzuzeigen und praktisch zu erüben.

 

Die Entwicklung zeigt nun, dass immer mehr Lebensbereiche nicht nur in der Pädagogik, sondern auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft, vor radikale Herausforderungen gestellt sind. Wir werden ständig mit Ereignissen, Bildern und Nachrichten konfrontiert, die uns Angst machen, fürchten um unsere Sicherheit. Wir haben Angst vor dem, was uns fremd ist. Dies kann uns in vielerlei Gestalt begegnen: Menschen, die anders sind als wir; Menschen, die aus fremden Ländern Zuflucht bei uns suchen; Kinder, die aus dem Rahmen fallen. Und auch in der eigenen Seele lauert „Fremdes“ – nimmt die Angst überhand, entdecken wir Seiten an uns, die erschreckend sind.

 

Pädagogische Herausforderung, Inklusion, gesellschaftliche Umbrüche, Zusammenhänge, die man nicht durchschaut, Globalisierung… vieles ist im Gange, was den Einzelnen und die Gesellschaft verunsichert, ängstigt. Wie können wir trotzdem unser Leben kreativ gestalten, positive Veränderungen anstoßen, den Geist der Utopie wachhalten?

 

Um diesen Fragen nachzugehen, sind Referenten aus unterschiedlichen Fach-richtungen eingeladen. Nur gemeinsam können wir Visionen entwickeln. Angst ist ein seelisches Grundphänomen. Oft wird sie aber verdrängt.

 

Was bedeutet Angst? Wozu ist sie da? Kann in ihr eine Kraft liegen, die unserer Entwicklung dient? Man darf nämlich nicht vergessen: Wer sich verhärten lässt, hat keine Angst mehr, doch um welchen Preis? Søren Kierkegaard sagte sogar, nur in der Geistlosigkeit gäbe es keine Angst. Empathie und Angst sind nahe Verwandte. Sich um andere Menschen zu ängstigen, zu sorgen, ist eine wunderbare Regung… .

 

Mit Angst umgehen zu lernen, sich von ihr nicht lähmen zu lassen, sie vielmehr zu verwandeln in eine menschenverbindende Kraft, ist vielleicht die größte Herausforderung unserer Zeit.

 

Es gibt keinen Mut ohne Angst!